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Conrad von Waldkirch (1549–1616) war Buchdrucker in Basel.
Literatur: Joachim Telle: Johann Huser in seinen Briefen: Zum schlesischen Paracelsismus im 16. Jahrhundert, in: Parerga Paracelsica: Paracelsus in Vergangenheit und Gegenwart, ed. by Joachim Telle (Heidelberger Studien zur Naturkunde der frühen Neuzeit, 3), Stuttgart: Franz Steiner 1992, p. 159-248, esp. p. 230-231
Theatrum Paracelsicum
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Reske, Die Buchdrucker des 16. und 17. Jahrhunderts im deutschen Sprachgebiet (²2015): 94, 891
Telle, ‘Johann Huser in seinen Briefen’, in Parerga Paracelsica (1991), 230-231 (Biogramm)
Conrad von Waldkirch
- Wikidata: Q18132220: Konrad Waldkirch
- Theatrum Category: Conrad von Waldkirch
- GND: 119863286 (DNB / OGND)
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Sources
Telle1991=$Buchdrucker in Basel (geb. 1549); er übernahm 1582 die Offizin seines Schwiegervaters Pietro Perna und druckte bis 1616.
Perna hatte unter tätigem Beistand Th. Zwingers ein akademisch-wissenschaftlich und religiös subversiv wirkendes Verlagsprogramm aufgebaut. Aufbauteile dieses Programms bildeten seit 1562 auch Paracelsica, und Pernas Geschäftsnachfolger W. blieb auf Pernas Bahn. W. druckte zunächst von Gerhard Dorn, Adam von Bodenstein und Georg Forberger besorgte Ausgaben Paracelsischer Texte. Nachdem Huser auf Empfehlung von F. Kretschmeir an W. herangetreten war (Nr. 14), sich Kurfürst Ernst von Bayern zur „Befürderung / auch nottürfftigs Verlags“ des Huserschen Editionsvorhaben „erbotten“ hatte (ca. 1585) und man spätestens 1587 in der Paracelsisteninternationale wußte, daß bei W. der Druck des Gesamtwerks Hohenheims bevorstand, produzierte W. unter zeitweiliger Mitwirkung von P. Linck (1588) die Teile I–X der Huserschen Paracelsusausgabe (Basel 1589/90; mit zwei Appendices, fast 4800 Textseiten), dann Teil XI (= Teil 1 der vierteiligen Chirurgica, 1591).